Mathias Inauen

Ich wurde am 19. Februar 1975 in Appenzell geboren. Als Nachzügler wuchs ich mit meinen vier Geschwistern in Brülisau auf. Bereits in der zweiten Primarklasse gab mir meine Schwester Monika Klavierunterricht. Mit elf Jahren lehrte mich Fritz Stadelmann, ehemaliger Kirchenchorleiter in Brülisau, das Orgelspiel.

Nach der Primarschule besuchte ich das Gymnasium in Appenzell. Bereits damals war ich als Aushilfsorganist in der Region Appenzell tätig, so in Brülisau, Schlatt, Eggerstanden, Haslen und Schwende. Bei Marie-Luise Büchler vertiefte ich das Orgelspiel. Am Gymnasium lernte ich mit den Rotachern auch den Schweizerischen Studentenverein (SchwStV) kennen. Diese Organisation übt auch heute noch eine grosse Faszination auf mich aus. In Luzern trat ich dann auch der AV Waldstättia bei, dort bin ich seit 2010 als Altherrenpräsident immer noch aktiv (siehe auch unter Links)

Nach bestandener Matura und einem Zwischenjahr mit Militär und musikalischem Vorkurs zog es mich 1997 nach Luzern. Dort begann ich das Studium an der Musikhochschule. Die Hauptfächer belegte ich bei Markus Zemp (Chorleitung) und Erwin Mattmann (Orgel). Während des Studiums sammelte ich beim Männerchor Erstfeld meine ersten Erfahrungen als Dirigent.

In dieser Zeit war ich auch als Organist beim Kirchenchor Brülisau angestellt. Zusammen mit dem Chorleiter Andreas Mollet führten wir den Chor zu manchem Höhepunkt. Besondere Freude hatte dabei meine Mutter, welche mit Begeisterung im Chor mitsang.

Am 1. Januar 2002 (noch vor dem offiziellen Studienende) trat ich meine heutige Stelle als "Hauptverantwortlicher Kirchenmusiker" bei der Pauluskirche Luzern an. Diese Anstellung beinhaltet Orgeldienste am Wochenende, Leitung der Kantorei St. Paul, Organisation von Konzerten, etc.

Im gleichen Jahr gründete ich zusammen mit Daniel Andenmatten im Betagtenzentrum Wesemlin den "Wäsmeli-Chor". In diesem singen Bewohner des Heimes zusammen mit Anwohnern aus dem Quartier.

Im Jahr 2005 führte ich anlässlich meines 30. Geburtstages ein Konzert mit dem Titel "Singen verbindet" durch. Auf der Bühne standen Sängerinnen und Sänger im Alter von 7 bis 99 Jahren. Ein unvergessliches Ereignis für alle Beteiligten!

2006 übernahm ich von René Limacher die Leitung des "Luzerner Chors".

Seit 2003 bin ich zusätzlich mit Karin Schaerer als "PanTastico" in der Schweiz und im näheren Ausland unterwegs.

2004 begann ich meine Arbeit als Dozent am Religionspädagogischen Institut in Luzern (RPI). Im Fachbereich "Liturgie" stelle ich den Studenten meine musikalisch-praktischen Erfahrungen vor.




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